Liebes Publikum!

Meine Damen und Herren, mein Name ist Gisela Moes und ich begrüsse Sie herzlich. Ich gehe in meinen Texten dem Verborgenen, Geheimnisvollen, dem Abgründigen in uns, dem Hintersinnigen nach, das nichts zu tun hat mit unserem täglichen Einerlei.
Wir armen Teufel
Das kommende Buch von Gisela Moes
Die eindrucksvoll-dramatischen
Kindheitserinnerungen der Autorin
liegen jetzt gedruckt vor: Sie berichten
über das Leben in Deutschland
während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit.
Über Bombennächte in Berlin,
über das angstvolle „Die Russen kommen!“,
über Vertreibung mit vorgehaltener Maschinenpistole.
Zu Fuss durchs Land mit der Oma auf dem Handkarren.
Hungern und Hamstern und Durchhalten nach 1945
in Schleswig-Holstein.
Gisela Moes: Ältere Menschen hören bei meinen Lesungen
gebannt zu, finden ihre schwere Kindheit im Text wieder,
nicken Zustimmung. So ähnlich ist es ihnen auch ergangen.
Die Jüngeren wiederum erfahren von einer Zeit,
die so ganz anders war als die heutige,
nämlich ärmlich, gefährlich und höchst unsicher:
Von der Zeit ihrer Eltern und Grosseltern,
die wenig Hoffnung auf eine Zukunft hatten.
Die Autorin ist Zeitzeugin, gehört zur lange vergessenen
Generation der Kriegskinder. Bombenterror und Vertreibung
nennt Gisela Moes bleibende, auch erschütternde Erfahrungen,
die sie für immer geprägt haben. - Sich selbst aus seiner Herkunft erkennen,
das Beibende im Vergänglichen suchen, heisst die Aufgabe.
WIR ARMEN TEUFEL ist ein packender Lebensbericht in Fortsetzungen,
von dem Sie kein Wort versäumen sollten!
Fahrt ins Blaue
Blau ist der Himmel
und blau ist die See.
Wir fahren ins Blaue:
Steigt ein, juchhe!
Wir wissen nicht,
wo wir landen werden:
Im warmen Raume,
im kühlen Klee?
Hol över!
Über die blaue See des Lebens
trägt uns der Nachen
unsrer geheimen Bestimmung
entgegen.
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Lesungen
In Lesungen trage ich meine Kindheitserinnerungen an den zweiten Weltkrieg vor. ”Wir armen Teufel”, ein ironischer Titel, der zum grausigen Geschehen passt. Eine Gänsehaut verspricht die Autorin auch all denen, die ”Der Taktstock war vergiftet” erleben, dreiundzwanzig unheimliche Erzählungen, von denen die Autorin an einem Abend jeweils sechs vorträgt.
Mal ernst, mal heiter
Meine Songs sind augenzwinkernd komisch und trotzdem kunstvoll. Ich hoffe, dass Ihnen meine Texte und Musiken genau so viel Vergnügen beim Hören und Lesen bereiten, wie mir beim Dichten.
“Ich bin die Köksch, wer nicht pariert, wird durch den Wolf gedreht und als Hackfleisch serviert.”
”Das hört ein Lachs, findet die bleiche Schönheit unwiderstehlich, gerät dem Spitzenkoch ins Messer - ruck zuck - in Stücken fällt er liebend auf die Nudeln nieder.”
Auftritte
Meine Soloabende sind One-Woman-Shows und haben sehr viel mit mir persönlich zu tun. Ich singe, tanze mit dem Publikum, trage meine Gedichte vor. Unterstützt von einer Musikerin und jeweils einem Thema.